Hilfe
Die Inhalte beinhalten das kollektive Wissen zu Methoden, Wissenschaftskommunikation und anderen relevanten Aspekten. Projektteilnehmende können sich hier übergreifend über Erfahrungen und das gesamelte Wissen austauschen.
Über diesen Inhalt
Beschreibung
Das Ziel des Reflexionswerkzeugs für Co-Design-Workshops ist es, die Grundlage für eine für eine systematische Retrospektive in der Moderator*innengruppe nach einem Co-Design Workshop zu schaffen. Die Ergebnisse der Retrospektive können genutzt werden, um zukünftige Arbeiten methodisch und didaktisch an aufeinanderfolgende Workshops anzupassen. So werden Co-Design Co-Design-Workshops nicht als isolierte Ereignisse verstanden, sondern als fortlaufende Lernprozesse, die sich aus dem Zusammenspiel von Struktur und Interaktionsdynamik ergeben Interaktionsdynamik entstehen, um durch iterative Anpassungen die potenziell verfügbaren Ressourcen zu optimieren.
Durchführung
Diese Methode wird typischerweise im Anschluss an einen Co-Design Workshop angewandt, kann aber auch bei anderen Workshops zur Reflektion herangezogen werden.
Personen
2 - 4 Moderator*innen
1 Person die nicht am Workshop beteiligt war
Materialien
CoRK Light in digitaler oder analoger Form
ggf. Post-its und Stifte
Ablauf
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Direkt nach dem Workshop - Impressionen Sammeln (ca. 45 Minuten): Die modrierenden Personen setzen sich direkt nach Durchführung des Workhsops zusammen und sammeln ihre Eindrücke
Skizzieren des zu reflektierenden Objekts: Zunächst wird sich darauf festgelegt, was genau reflektiert werden soll
Individuelle Reflektion: Mittels neutraler Post-its wird das Framework ausgefüllt und Impressionen zu den verschiedenen Gedanken gesammelt
Zusammenlegung der Ergebnisse: Die Post-its werden in den verschiedenen Phasen platziert
Gruppen Reflektion: Die Gruppe reflektiert die Ergebniss und sucht nach Mustern, Trends oder überraschenden Ergebnissen
Digitalisierung der Ergebnisse (optional): Bei analoger Ergebnis-Sammlung werden die Inhalte in ein digitales Tool (z.B. Miro) übertragen
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Einige Zeit nach dem Workshop: Farbkodierung und Visualisierung
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Die Post-its werden, je nach Inhalt, farblich angepasst
Positiv: Feedback, das positive Aspekte hervorhebt (hellgrün)
Störung: Störung in Bezug auf die Struktur oder/und die Teilnehmende (orange)
Beobachtung: Kommentare, die Beobachtungen oder Erfahrungen wiedergeben, ohne zu werten (blau)
Anpassung: Anpassungen, die aus früheren Workshops resultieren (rot)
Verunsicherung: Rückmeldungen über Unsicherheiten oder Fragen zu Teilnehmende oder Struktur (hellblau)
Didaktisches Memo: Antworten, in denen persönliche Ressourcen für Folge-Workshops identifiziert werden (rosa)
Anpassungen für den Anschluss: Rückmeldungen, die Änderungen zur Verbesserung oder Anpassung des Workshops vorschlägt (lila)
Positiv zum Behalten: Kommentare, die positive Aspekte hervorheben und darauf hinweisen, dass bestimmte Aspekte beibehalten oder wiederholt werden sollten (dunkelgrün)
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Die colorierten Post-Its werden im Anschluss anhand ihrer Häufigkeit in die Visualisierungsvorlage überführt. Dabei bestimmt die Größe der Kreise die Häufigkeit

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Im Anschluss Dynamiken in Co-Design Workshops erkannt werden. Bei der Evaluation mehrerer Workshops mit dieser Methode, können folgende Fragen beantwortet werden
Lassen sich aus der Reflexion bestimmte Beobachtungsschwerpunkte identifizieren?
Welche gruppeninternen Absprachen zeigen sich in der Reflexion der Intervention?
Welche Beziehungen haben in welcher Phase wenig Beachtung gefunden? Wie können diese Lücken interpretiert werden?
Zeigt sich eine Anpassung in der Struktur oder eine neue Methode auch in der Dynamik der Umsetzung wider?
Welche Dynamiken, die in der Orientierungsphase aufgetreten sind, sind für den weiteren Verlauf des Workshops relevant?
Spiegelt sich der Einfluss einer heterogenen Teilnehmendengruppe im dem Prozess wider?
Quellen
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