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A participatory process is a sequence of participatory activities (e.g. first filling out a survey, then making proposals, discussing them in face-to-face or virtual meetings, and finally prioritizing them) with the aim of defining and making a decision on a specific topic.

Examples of participatory processes are: a process of electing committee members (where candidatures are first presented, then debated and finally a candidacy is chosen), participatory budgets (where proposals are made, valued economically and voted on with the money available), a strategic planning process, the collaborative drafting of a regulation or norm, the design of an urban space or the production of a public policy plan.

About this process

Motivation

Die Eltern von pflegebedürftigen Kindern werden oftmals unvorbereitet mit einer Pflegesituation konfrontiert. Eltern, die hingegen bereits länger pflegen, haben oft über Jahre einen großen Erfahrungsschatz in der pflegezentrierten Alltagsbewältigung aufgebaut. Dieses Wissen ist allerdings nicht formalisiert und bislang unzugänglich.

Ziele und Vorgehen

Forschende und Eltern wollen die „Wissensschätze“ der informellen Pflege bergen und wertvolle Erfahrungen von informell Pflegenden auf einer Plattform zugänglich machen. Ähnlich wie bei sozialen Netzwerken – etwa AirBnB oder Instagram – sollen Recherche und Vernetzung über eine visuelle Oberfläche ermöglicht werden. Ziel ist es, jungen pflegenden Familien im Pflegealltag sowie bei Urlaubs- und Freizeitgestaltung Entlastung und Teilhabe zu ermöglichen. Die Plattform ermöglicht das Finden von Ideen und Austausch durch Suche oder zufälliges visuelles „Stolpern“ über unerwartete Pflegeideen („so geht Familienfahrradtour mit Kind im Rollstuhl“). Besonders neue Pflegende gelangen so an sonst unzugängliches, auch nicht-medizinisches Wissen der Alltagsbewältigung.

Innovationen und Perspektiven

Erprobte Innovationen zur Entlastung im familiären Pflegealltag werden identifiziert, visualisiert und digital zugänglich gemacht.

Die interaktive Plattform

Als digitales, soziotechnisches Ressourcenangebot unter Einbeziehung der Zielgruppe (partizipative Technikentwicklung) wird eine barrierearme und niedrigschwellig zugängliche interaktive Plattform entwickelt. Die Plattform wird als Informations- und Kommunikationsplattform realisiert und baut dabei auf erprobten Konzepten und Prototyen (Metadaten-basiertes Informationsportal/Suchmaschine und graphisch-interaktive 3D Räume) der Technischen Universität Darmstadt auf. Insgesamt besteht die Plattform aus den folgenden Bereichen:

Ausstellung (ursprünglich Panoptikum)

Hier werden identifizierte Pflegeschätze visualisiert, verständlich erläutert und systematisch kategorisiert präsentiert. In der Ausstellung kann die Zielgruppe ohne Anmeldung zielgerichtet und kategoriengestützt nach Lösungen zu Herausforderungen aus ihrem Pflege- und Familienalltagfinden, suchen oder unter Nutzung des Ateliers eigene Erfahrungen und Ideenschildern und als Pflegeschätze in die Ausstellung einbringen. Pflegeschätze können über die Ausstellung geteilt, verlinkt und auf anderen Plattformen eingebettet werden (Sichtbarkeit /Interaktion / Vernetzung).

Atelier (ursprünglich Experimentarium)

Im Atelier werden Pflegeschätze durch die Zielgruppe identifiziert und/oder entwickelt undes kann in communities of practice in einem Co-Creation Workspace an Pflegeschätzen (weiter-) gearbeitet werden. Hierzu werden die partizipativ mit den sP entwickelten, spezifischen kreativitätsfördernden und lösungsorientierten Pflegeschatz-Methoden in einer Pflegeschatz-Sammlung digital bereitgestellt (auch zur analogen Verwendung geeignet). Die Zielgruppekann über die Auswahl der diversen Pflegeschatz-Methoden selbstbestimmt agieren und durch die gezielte Unterstützung mit wissenschaftlich fundierten Methoden Selbstwirksamkeit erfahren.

Forschungs-Hub und Produktideen-Hub

Das Vorhaben hat großes Interesse, dass die erarbeiteten Pflegeschätze und Pflegeschatz-Methoden möglichst breit gestreut werden und nachhaltig wirken. Daher interagiert das Projektteam mit Forschungseinrichtungen und Technikentwicklungsunternehmen/Hilfsmittelfirmen, und es werden über einen Forschungs-Hub und Produktideen-Hub Austausch-Schnittstellen zum Begleitprojekt und anderen ähnlich gelagerten Projekten geschaffen.

Reference: partizipationshub-PART-2023-08-6

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