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A participatory process is a sequence of participatory activities (e.g. first filling out a survey, then making proposals, discussing them in face-to-face or virtual meetings, and finally prioritizing them) with the aim of defining and making a decision on a specific topic.

Examples of participatory processes are: a process of electing committee members (where candidatures are first presented, then debated and finally a candidacy is chosen), participatory budgets (where proposals are made, valued economically and voted on with the money available), a strategic planning process, the collaborative drafting of a regulation or norm, the design of an urban space or the production of a public policy plan.

About this process

Motivation

Junge Erwachsene, die einen nahestehenden Menschen pflegen, befinden sich im Spannungsfeld zwischen ihrer Pflegeverantwortung und der eigenen persönlichen Entwicklung. Ohne eigene Ressourcen zum Erhalt der Gesundheit kann die Situation zu einem „Flug im Nebel” werden, bei dem Ungewissheit über die eigene Lebensplanung besteht. Um die Gesundheit und Selbstfürsorge zu fördern, braucht es daher einen „Copiloten”.

Ziele und Vorgehen

Die Forschenden entwickeln eine Lern- und Vernetzungsplattform für junge informell pflegende Erwachsene. Die Zielgruppe ist von Anfang an bei der Entwicklung mit eingebunden. Die Plattform sieht eine Erweiterung des räumlichen und sozialen Lebensumfeldes und der Sorgegemeinschaft der Zielgruppe vor – mit dem Ziel, die Gesundheit der jungen pflegenden Erwachsenen zu fördern. Sie soll durch einen spielerischen Ansatz zur Selbstreflexion anregen und, passend zur individuellen Situation, konkrete Lern- und Vernetzungsangebote vorschlagen. Wie kann eine Plattform genau wissen, welche Bedarfe bei der Zielgruppe bestehen? Eine künstliche Intelligenz erkennt beim Durchlaufen eines Einstiegsangebotes auf der Plattform bestimmte Muster im Nutzungsverhalten und kann somit bedarfsgerechte Angebote vorschlagen.

Innovationen und Perspektiven

Das Projekt trägt zur Stärkung der Gesundheitskompetenz junger informell Pflegender bei. Durch die Vernetzung in Sorgegemeinschaften wird die gesellschaftliche Teilhabe gefördert und die Vereinbarkeit mehrerer Lebensbereiche gestärkt.

Technische Universität Dresden

Dr. Sandra Schulz
Katharina Hammel 
Sam Toorchi Roodsari
Cornelia Schade
Antonia Stagge

Sächsische Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e.V.

Christiane Höpping (christiane.hoepping@slfg.de)

Reference: partizipationshub-PART-2023-08-3

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